Kreisverband Wesermarsch
der Wasser- und Bodenverbände

Gewässeraufreinigungen

Die Stadlander Sielacht ist gesetzlich verpflichtet, ihre Verbandsgewässer II. und III. Ordnung (NWG) ordnungsgemäß zu unterhalten. Diese Arbeit ist notwendig, um Wohngebiete und landwirtschaftliche Nutzflächen vor Überschwemmung, soweit dies in ihren Kräften steht, zu bewahren und um eine ordnungsgemäße Landwirtschaft zu ermöglichen.

Diese Aufgaben werden dem Verband erheblich erschwert, weil immer wieder an den Gewässerrändern Bauten errichtet, Bäume und Sträucher gepflanzt und Gartenabfälle gelagert werden. Nach den Vorschriften der Verbandssatzung muss hier eine Freizone von 10 Metern für die Durchführung der Verbandsaufgaben dauernd freigehalten werden. Dies gilt auch für das Anlegen von Freigärhaufen und das Ablagern von Rundballen.

Mit der diesjährigen Herbsträumung der Verbandsgewässer II. und III. Ordnung wird nördlich der B 437, soweit sie von der Stadlander Sielacht ausgeführt wird, ab dem 15.10.2022 begonnen.

Es handelt sich dabei um die Geschworenenbezirke:

Hülstede, Wiese, Schomaker, Janßen und Blohm.

Die Anlieger werden hiermit aufgefordert, ihre in die Gewässer einmündenden Verrohrungen, Dränausmündungen, Weidepumpen mit Schlauchanlagen und alle sonstigen Anlagen in und an den Gewässern in geeigneter Weise auffallend deutlich erkennbar zu machen, um Beschädigungen zu vermeiden. Weidezäune und sonstige Einfriedigungen, die die Aufreinigung behindern, sind vor Eintreffen des Räumgerätes zu entfernen.

Die Anlieger haben für die rechtzeitige und ausreichende Viehkehrung selbst zu sorgen. Gemäß der Verbandssatzung haben die Verbandsmitglieder nach dieser Ankündigung zu dulden, dass die Beauftragten des Verbandes die Grundstücke betreten und im erforderlichen Umfang mit zeitgemäßen, zweckdienlichen Räumgeräten befahren und vorübergehend benutzen. Hieraus kann kein Anspruch auf Entschädigung, insbesondere an der Feldbestellung, hergeleitet werden. Die Ablage des Räumgutes erfolgt wechselweise am Gewässerufer, soweit dieses ungehindert möglich ist.

Nach § 8 Abs. 1 Ziffer 1 der Verbandssatzung sind die Mitglieder verpflichtet, den bei der Gewässerunterhaltung anfallenden Aushub entschädigungslos aufzunehmen. Der Aushub ist so abzulagern, dass er nicht in das Gewässer zurückgleiten oder durch sein Gewicht die Ufer zum Einsturz bringen kann.

Stadlander Sielacht

Decker, Verbandsvorsteher


Der Entwässerungsverband Butjadingen wird im Herbst/Winter 2022 die Gewässer II. und III. Ordnung (NWG), soweit erforderlich, aufreinigen lassen.

Es handelt sich um die Geschworenenbezirke:

Wemken, P. Cornelius, Hansing, Kähler, Heinen, Klostermann, Denker, Oetken, Ennen-Hansing, Gerdes und Onken

Anlieger, bei denen ein Gewässer aufgereinigt wird, werden gebeten, Weidezäune und sonstige Einfriedigungen, die die Aufreinigung behindern, vor Eintreffen des Räumgerätes zu entfernen. Die Anlieger haben für eine rechtzeitige und ausreichende Viehkehrung selbst zu sorgen.

Nach § 8 Abs. 1 Ziff. 1 der Verbandssatzung haben die Anlieger den anfallenden Aushub aufzunehmen. Auf die weiteren Regelungen/Beschränkungen der Verbandssatzung (insbesondere § 8) wird hingewiesen. Die Verbandssatzung finden Sie hier.

Entwässerungsverband Butjadingen

Hülstede, Verbandsvorsteher